Rodewitz / Spree

Nachrichten

Besprechung zu Vereinsräumen in Rodewitz

27.08.2010

Am Donnerstag, den 26.08.2010 fand im Rodewitzer Erbgericht eine Versammlung statt, zu der der Gemeinderat von Kirschau, der Ortschaftsrat von Rodewitz/Spree und Vertreter der ortsansässigen Vereine geladen waren. Thema war die aktuelle Situation des Vereinswesens. Durch das Hochwasser wurde das Vereinshaus schwer beschädigt, eine Reparatur ist aufgrund der Schadenshöhe und des Standortes nicht sinnvoll. So stimmten die erschienenen Gäste darin überein, das Vereinshaus aufzugeben und eine neue Lösung zu suchen. Dafür gab es mehrere Vorschläge, von der Umgestaltung des Erbgerichts bis zur Umnutzung des Kindergartens. Eine Besichtigung der unteren Etage des Erbgerichtes brachte Klarheit über den aktuellen Zustand der Räumlichkeiten. In der folgenden Diskussion wurde als kurzfristiges Ziel die Nutzbarmachung der ehemaligen Gasträume als Versammlungs- und Sportstätte bestätigt. Für die Zukunft wurde ein Anforderungsprofil für Vereinsräume festgelegt, aus dem ein Planungsbüro die günstigste Lösung mit den vorhandenen Immobilien ermittlen soll.#

Sondersitzung des Orts- und Gemeinderates

13.08.2010

Am Donnerstag hielt der Gemeinderat Kirschau unter Einbeziehung des Ortschaftsrates Rodewitz eine Sondersitzung zu den durch die Überschwemmungen entstandenen Problemen ab. Der Bürgermeister legte eine vorläufige Schadensbilanz vor, nach der der in der Gemeinde Kirschau entstandene Gesamtschaden bei über 6 Millionen Euro liegen wird. Allein zur Behebung der Schäden an kommunalen Straßen und Brücken wird über eine Million Euro erforderlich sein. Besonders betroffen sind die Brücken am Haag und an der Lessingstraße, welche nahezu zerstört wurden. In den ortsansässigen Unternehmen entstand ein Schaden von rund 1,5 Millionen Euro.

Für Sonnabend, den 14.08.2010 um 8 Uhr rief die Gemeindeleitung zu einem freiwilligen Arbeiteinsatz auf. Treffpunkte sind die Gemeindeverwaltung in Kirschau und das Feuerwehrgerätehaus in Rodewitz. Es wird gebeten, Arbeitsgeräte wie Schubkarren, Besen und Schaufel mitzubringen. Hilfsgesuche und Hilfsangebote sind bitte an die Gemeindeverwaltung unter 03592/3878-0 zu richten. Im Werk IV an der Friesestraße können gut erhaltene Gegenstände für die Flutopfer (Möbel, Schuhe, Bekleidung, Bettwäsche usw.) abgegeben werden.

Elektronikschrott kann am Bauhof abgestellt werden.

Für die Opfer der Flut hat die Gemeinde ein Spendenkonto eingerichtet:



Kreissparkasse Bautzen
BLZ85550000
Konto-Nr.1099980700

Als Verwendungszweck bitte Spendenkonto Hochwasser angeben.

Vielen Dank für Ihre Hilfsbereitschaft!

Die Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, sich auf ein mögliches, neues Hochwasser einzustellen.#

Große Niederschlagsmengen verursachen auch in Rodewitz schwere Schäden

10.08.2010

die überflutete Hauptstraße
die überflutete Hauptstraße
Die unwetterartigen Regenfälle haben in Verbindung mit dem Ansteigen von Butterwasser, Cunewalder Wasser und Spree am Samstag für massive Überschwemmungen gesorgt.
die Alte Dorfstraße war bis zum Autohaus Roscher betroffen
die Alte Dorfstraße - überschwemmt bis zum Autohaus Roscher
So stand das Wasser entlang der Bederwitzer Straße bis fast an die Hauptstraße, welche selbst im Bereich Frisör bis Einmündung Bahnhofsweg überflutet war. Die Alte Dorfstraße wurde bis zum Autohaus Roscher überschwemmt. Die typischen Überschwemmungsgebiete, so an der Einheitseiche und an der Spreebrücke nach Bederwitz, standen bis über einen Meter unter Wasser. Erstmals war auch das Feuerwehrhaus betroffen. Aufgrund fehlender Hauptuntersuchung konnte die Feuerwehr Rodewitz nicht mit ihrem LF 8/8 (Bj. 1973) ausrücken. Die Kameraden der FFW kümmerten sich um das Füllen und Verteilen von Sandsäcken, dabei wurden sie tatkräftig durch die Rodewitzer Bürger unterstützt. Hier half auch der Kirschauer Bürgermeister, Herr Sven Gabriel, welcher selbst aufgrund der Überschwemmung in Großpostwitz nicht mehr nach Hause gelangen konnte. Das Transportunternehmen stellte für den Transport der Sandsäcke einen Radlader zur Verfügung. Rodewitz war zeitweise von den anderen Ortschaften abgeschnitten, da das Butterwasser auch in Richtung Kirschau die Straße überflutete.
in Rodewitz 'gestrandete' PKW
in Rodewitz 'gestrandete' PKW
Daraufhin stauten sich viele auswärtige PKW in der Ortsmitte. Zahlreiche Wohnungen und Keller mussten ausgepumpt werden. Der Rodewitzer Spielplatz wurde arg in Mitleidenschaft gezogen. In der Kleingartenanlage "Sonnenschein" brachen wiederholt große Teile des Hanges zum Butterwasser weg, so dass der oberhalb gelegene Weg nicht mehr begehbar ist.
das Vereinshaus
das Vereinshaus in der Spree
Das Vereinshaus von Rodewitz stand komplett im Wasser. Von der Flut wurde auch die Zentrale der Telekom in Großpostwitz getroffen, Telefon und Internet werden vorraussichtlich mehrere Tage ausfallen.
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9. offentliche Sitzung des Gemeinderates Kirschau am 13.04.2010

15.04.2010

Die Versammlung begann mit der Bestätigung der neu gewählten Leitungsmitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Kirschau. Der Bürgermeister beglückwünschte die Gewählten und dankte Kamerad Armin Rönsch für den geleisteten Einsatz.
Die Gemeinderäte beschlossen daraufhin die Beauftragung von Planungsleistungen für den Innenausbau der Kita. Dieser wird einen Umfang von ca. 355T€ haben und wird zu 88% gefördert. Der Bürgermeister kündigte eine Vorstellung der Planung in einer der nächsten Gemeinderatssitzungen an.
Eine Umbewilligung von Mitteln der Stadtsanierung zur Sanierung der Fassade der Kita Körse-Geister war Thema des nächsten Beschlusses. Da zur Zeit aufgrund der Baumaßnahmen das Gerüst schon steht, kann dieses gleich für die Dämmung der Fassade genutzt werden. Der Umbau des Gebäudes kann somit vorraussichtlich 2010 fertig gestellt werden.
Herr Schneider, Geschäftsführer des Abwasserzweckverbandes, stellte nun die Zukunft der Abwasserbeseitigung im Zweckverband vor. Seit 2009 laufen die Anschlussmaßnahmen an der Sonneberger Straße in Rodewitz, welche dieses Jahr abgeschlossen werden. Für 2011 hat der Verband keine Baumaßnahmen in Planung, 2012 soll dann die Alte Dorfstraße in Rodewitz angeschlossen werden. Bis 2013 sind auch Maßnahmen in Kleinpostwitz geplant. Der Anschluss des Bahnhofsweges soll 2014 beginnen, so dass bis Ende 2015 alle Grundstücke in der Gemeinde Kirschau angeschlossen sind. Für 24 Grundstücke sind dezentrale Anlagen geplant. Insgesamt soll so ein Anschlussgrad von 98% erreicht werden.
Anschließend gab der Bürgermeister noch Informationen zu freiwilligen Gemeindezusammenschlüssen, für welche evtl. ab 2013 die Vereinigungsprämien abgeschafft werden.
Die Versammlung wurde mehrfach von klingelnden Handys unterbrochen, was auch vom Bürgermeister gerügt wurde.#

Markt soll wieder eröffnen

12.03.2010

Der ehemalige Plus-, dann Penny-Markt in Rodewitz soll im Sommer neu eröffnen. Nach dem Kauf des Gebäudes durch eine Immobiliengesellschaft aus Sachsen-Anhalt soll ein bekannter deutscher Lebensmitteldiscounter einziehen.#

Hauptversammlung der Kirschauer Feuerwehr

17.03.2010

Am Samstag trafen sich die Kameraden der Kirschauer Feuerwehr im Rodewitzer Erbgericht zu ihrer jährlichen Hauptversammlung. Dabei wurde auch die neue Leitung der Feuerwehr gewählt:
GemeindewehrleiterRamon Ernst
Ortswehrleiter KirschauRene Beddies
Ortswehrleiter RodewitzSteffen Hoffmann
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Sitzung der Verwaltungsgemeinschaft Schirgiswalde am 04.03.2010 bleibt ohne Ergebnis

05.03.2010

Nach der Begrüßung gab der Vorsitzende des Gemeinschaftsausschusses der Verwaltungsgemeinschaft, Herr Jung, Änderungen in der Tagesordnung bekannt. So wurden die Tagesordnungspunkte 6 und 7 zur Auflösung der Verwaltungsgemeinschaft abgesetzt, da dafür die notwendigen Willensbekundungen der betroffenen Gemeinden fehlen.
Die Gemeinde Crostau beantragte daraufhin einen zusätzlichen Tagesordnungspunkt, der am Anfang einzufügen sei. Die Mitglieder des Gemeinschaftsausschusses einigten sich auf die Änderungen.
Nach der Protokollkontrolle bekam somit Herr Stampniok, Bürgermeister von Crostau, das Wort. Er berichtete über die kommunale Entwicklung im Oberland seit 1990 und stellte die aktuelle Situation in der Verwaltunggemeinschaft in den Raum. Er dokumentierte den Antrag der Gemeinde Crostau auf Bildung einer Einheitsgemeinde aus den Mitgliedern der Verwaltungsgemeinschaft zum 01.01.2011. Dies sei notwendig, um der Gebietsreform durch den Freistaat Sachsen im Jahr 2014 zuvor zu kommen. Als Namen der neuen Stadt schlug er den Doppelnamen "Kirschau-Schirgiswalde" vor. Stampniok warb weiterhin für die weitere Zusammenarbeit und die Zurückstellung von Forderungen und zeigte die Vorteile des Zusammenschlusses auf.
In der folgenden Diskussion gab der Bürgermeister der Stadt Schirgiswalde, Herr Jung, bekannt, dass zur Zeit Verhandlungen mit Sohland geführt würden. Für weitere Beratungen zu diesem Thema einigte man sich auf einen Termin im April.
Als nächstes standen die Beschlussfassungen zur Abrechnung der Umlage innerhalb der Verwaltungsgemeinschaft für die Jahre 2008, 2009 und 2010 auf dem Plan. Herr Jung stellte die Kompromisslösung bei der Aufteilung der Sachkosten vor, welcher die anderen Gemeinden auch zustimmten. Für die Zukunft gab Jung eine genaue Abrechnung bekannt, auch Stampniok und Sven Gabriel, Bürgermeister von Kirschau, nannten die Vorlagen für die Jahre 2009 und 2010 noch diskussionsfähig. Daraufhin beantragte man die Vertagung für diese beiden Jahre. Der Vorsitzende Jung nannte die Vertagung kritisch für den Beschluss des Haushaltsplanes in Schirgiswalde. Um einen Teilerfolg in der Sitzung zu erreichen, schlug Herr Gabriel nun vor, wenigstens den Beschluss für 2008 zu fassen. Bprgermeister Jung beantragte jedoch auch dafür eine Vertagung. Im Anschluss stimmte der Gemeinschaftsausschuss geschlossen für die Vertagung aller drei Beschlüsse.#

Faschingsumzug in Schirgiswalde

15.02.2010

Der Schirgiswalder Faschingsclub lud am 14.02.2010 zu seinem alljährlichen Faschingsumzug. Konfetti war diesmal nicht erwünscht, also sind die Narren auf Papierschnipsel ausgewichen...
Etwa 10.000 Menschen bestaunten die 40 Umzugswagen.


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Neujahrsempfang am 22.01.2010 in der Körsehalle Kirschau

02.02.2010

Mit einer Klangdarbietung des Künstlers Jan Heinke wurden die Gäste des diesjährigen Neujahrsempfangs musikalisch begrüßt. Nachdem auch Bürgermeister Sven Gabriel die Anwesenden herzlich Willkommen geheißen hat, richtete sich Herr Roland Werner, Staatssekretär des Sächsischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, mit einem Grußwort an die Besucher. Herr Matthias Pilz, Stellvertretender Landrat des Landkreises Bautzen und Bürgermeister der Gemeinde Sohland an der Spree, überbrachte Grüße des Landkreises. Nach einer musikalischen Auflockerung von Herrn Heinke wendete sich Herr Mike Salomon, Vorsitzender des KIK e.V. an die Zuhörer und stellte seine Pläne für das Jahr vor. Herr Holger Neumann brachte einen kurzen Abriss zur Geschichte der Körsehalle, welche mit dieser Veranstaltung offiziell ihren Namen bekommen hat. Im Anschluss ehrte der Bürgermeister mehrere Bürger, welche durch Ihren persönlichen Einsatz für die Gemeinde Besonderes geleistet haben. In gemütlicher Runde klang der Abend aus.#

Bericht von der 2. öffentlichen Sitzung des Ortschaftsrates am 15.10.2009

26.10.2009

Nach der Vorstellung der Tagesordnung und der Protokollkontrolle stellte der Ortsvorsteher den Inhaber der Tanzschule Patrick Gründer aus Neukirch vor. Dieser bekam nun Gelegenheit, seine Pläne für das Erbgericht in Rodewitz darzulegen.
Die Tanzschule Gründer hat seit einigen Jahren den Ballsaal im ehemaligen Hotel Oberland in Neukirch gepachtet. Die zukünftige Zwangsversteigerung des Objektes zwingt die Pächter jetzt, ein neues Domizil zu suchen. Dabei ist ihnen das Erbgericht Rodewitz aufgefallen. So plant man, auf dem Saal des Erbgerichts Tanzkurse zu geben sowie Veranstaltungen durchzuführen. Um das Objekt anziehender zu gestalten sind Renovierungsarbeiten geplant. Die Gaststätte soll jedoch nicht betrieben werden.
Für die ortsansässigen Vereine soll der Saal an einer festgelegten Anzahl von Tagen im Jahr zur Verfügung stehen.
Es folgte die Auswertung der Bürgeranhörung. Der Ortsvorsteher informierte, dass diese in den Nachbargemeinden auf großes Interesse gestoßen sei.
In den "Bekanntgaben und Anfragen" wurde darauf hin gewiesen, dass sich am Fußweg vor dem Erbgericht Steine gehoben haben, welche den Schneepflug behindern könnten.Bauarbeiten an der Sonnenberger Straße
Herr Wirth informierte, dass die Baumaßnahmen an der Sonnenberger Straße zur Zeit wegen des schlechten Wetters ruhen. Weiterhin wurde der Zustand der Straßenbeleuchtung bemängelt, so seien einige Lampen defekt.
Die abschließende Diskussion drehte sich um den Bolzplatz, welcher sehr selten genutzt werde. Es wurde beratschlagt, ob sich der Aufwand für die regelmäßige Pflege noch lohne.#